PENNE A LA PUTANESCA
Patricia Rodda, Kuba, 2026, Kurzfilm
BUCH Patricia Rodda | KAMERA Yorkiel Mirabal, Ernesto Granados | SCHNITT Pedro Díaz | TON Juan Carlos Herrera | MUSIK José María Vitier | MIT Yordy Morejón, Osvaldo Doimeadiós, Ariana Delgado, Anareliys Ruíz, Mar Inclán Rodda
24 min | Farbe, span. OmeU, DCP
Samira ist eine Frau, die das Leben hart getroffen hat. Nach einem verhängnisvollen Unfall, der ihre Träume zunichte machte, beginnt sie, Menschen zu betrügen, um über die Runden zu kommen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund und Komplizen beobachtet sie die Menschen in den Warteschlangen und erkennt ihre Ängste und Wünsche. Anschließend verspricht sie ihnen mithilfe von Tarotkarten die „Zukunft ihrer Träume“. Ein Überlebensmodell, das funktioniert – bis eine mysteriöse Präsenz auftaucht und Samira zwingt, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.
Was zunächst wie eine äußere Bedrohung erscheint, führt sie zurück zu alten Traumata und zu den Entscheidungen, die ihr Leben geprägt haben. Dabei beginnt Samira, ihre Gegenwart mit anderen Augen zu sehen.
In ihrem Regiedebüt verbindet Patricia Rodda, Schauspielerin, Produzentin und Dichterin, Drama und Humor mit einem ausgeprägten Sinn für das Absurde. Penne nach Puttanesca-Art erzählt von der Kunst, nach einem Fall wieder aufzustehen, und von einem Leben, das sich nicht eindeutig in Tragödie oder Komödie einteilen lässt.
