JAMES
Andrés Rodríguez, Guatemala / Mexiko, 2024, Kurzfilm
BUCH Andrés Rodríguez | KAMERA Sebastián Lojo | SCHNITT Cem Demirer | TON Eduardo Marroquín | MUSIK Vicente Barcarcel | MIT James Maldonado, José Poz, Erick Maldonado
20 min | Farbe, span. OmeU, DCP
Die Einsamkeit der Großstadt begleitet James, einen indigenen Teenager, der sich in den Straßen von Guatemala-Stadt als Straßenhändler durchschlägt. Mit dem Verkauf von Handyhüllen versucht er, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, während er zugleich mit dem Gefühl des Verlassenseins, der Härte seines Alltags und seinen eigenen Vorstellungen von Männlichkeit ringt. Die anderen Jungen, die wie er auf der Straße arbeiten, haben ihre eigenen Regeln und Wege gefunden, sich in dieser Welt zu behaupten.
Je mehr James versucht, seinen eigenen Weg zu finden, desto stärker wird die Frage, was er dafür zurücklassen muss. Der Film erzählt von einer Kindheit, die zu früh endet, von der Suche nach Zugehörigkeit und von dem Versuch, sich in einer Welt zurechtzufinden, die kaum Raum für ihn vorsieht.
Ein eindringliches Porträt über das Erwachsenwerden am Rand der Gesellschaft – und über die Hoffnung, dabei sich selbst nicht zu verlieren.
