ENTRE LA NOSTALGIA Y LA ESPERANZA. UNA MIRADA A LA JUSTICIA DE GUATEMALA EN EL EXILIO
Sergi Tarín, Spanien / Guatemala, 2026, Kurzdokumentarfilm
BUCH, KAMERA Sergi Tarín | SCHNITT Esther Albert und Sergi Tarín | TON, MUSIK Pixabay | MIT Gloria Porras, Eva Sosa, Alfredo Tejeda, Pablo Barrios, Luis Gaitán, Augusto Jordan, Paola Escobar de Rosales, Miguel Ángel Gálvez
29 min | Farbe, span. OmeU, DCP
Seit 2019 sehen sich in Guatemala Richter:innen, Staatsanwält:innen, Anwält:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen, die gegen Korruption und Straflosigkeit vorgehen, zunehmend politischer Verfolgung und strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Viele von ihnen wurden aus ihren Ämtern gedrängt oder ins Exil gezwungen. Was als Einsatz für Rechtsstaatlichkeit begann, hat für sie den Verlust ihrer beruflichen Existenz, ihrer Heimat und oft auch ihrer Nähe zu Familie und Freund:innen bedeutet.
Ende 2025 kommt eine Gruppe dieser Jurist:innen im spanischen Castelló zusammen. Sie sprechen über das Leben im Exil, über das, was sie zurücklassen mussten, und über die Möglichkeit, eines Tages nach Guatemala zurückzukehren – in ein Land, in dem unabhängige Justiz und Rechtsstaatlichkeit wieder möglich sind.
Aus diesem Treffen entsteht ein persönliches Porträt über Heimat und Entwurzelung, über Verlust und Hoffnung. Die Stimmen der Exilierten erzählen von der Sehnsucht nach Guatemala, vom Weiterkämpfen aus der Ferne und von der Frage, wie eine Rückkehr aussehen könnte. Ein Dokumentarfilm über Menschen, die ihr Land verlassen mussten, um für die Werte einzustehen, die sie dort verteidigen wollten.
